Aus der Hundewelt - hunde-gutachter.me

Hallo liebe Hundefreunde,


  (gehts noch?)- dass war meine Reaktion, als ich diesen Artikel des Herrn Besamers gelesen habe.
Bisher wußte ich nicht genau, was vonstatten ging, bzw. wie die Einführung der HVO vonstatten ging.
Die Bayern sind dazu "natürlich" die besten Ratgeber und Vorreiter  :(


Vielen Dank für Ihre sehr informative HP-Seite.


Ich finde es schrecklich, dass bis heute an den Listen festgehalten wird, inzwischen dürften die gesamten Listen doch ausreichend widerlegt sein.
Erzwungene tierschutzwidrige Hundehaltung, per Gesetz, aufhetzen von Hundehasser auf Hundeliebhaber.
Selbst unter den verschiedenen Hundehaltern schürten diese Gesetze Zwietracht.


Ich bin 45 Jahre und führe seit meinem 10. Lebensjahr (damals war ja noch alles entspannter und harmonischer) große Hunde.
Damals als Kind streifte ich mit einer Altdeutschen DSH-Hündin und einem Großen Schweizer Sennenhund Rüden bei uns durch die Felder und Wälder.
Es ist NIE etwas (erwähnenswertes) passiert! Warum? Weil die Menschen entspannt und vernünftig waren, wenn ihnen ein Hund begegnete.
Wenn sich Hunde damals mal nicht so riechen konnten, oder auch mal gekloppt haben, sah man auch dass entspannt "mein Gott, es sind Hunde"!
So hielt und halte ich seit dem noch immer große Hunde.


Ab 2000 dann war deutlich spürbar was Pressehetze und falsche Gesetzgebung im Denken der Menschen "anrichten" kann.
Von da ab wurde man als Hundehalter von der Seite beäugt, angefeindet, gemieden, beschimpft, beleidigt, ja teil bishin zu sogar bedroht!
Kann DASS Sinn und Zweck eines Gesetzes sein? Sicher nicht! Denn so, (sowie auch Hundehaltung unter den  heutigen Bedingungen und diesem
Druck) begüstig Vorfälle mit Hunden eher, als früher ein Umgang mit normalem Menschenverstand, dieser scheint leider immer mehr verloren zu gehen - was wirklich traurig ist.


Permanent unter solch einem Druck zu stehen und den Hund zu führen, geht schon ziemlich an die Nerven und das nicht nur an die Nerven des Hundefreundes, sonders gewiss auch an die sensiblen Hundenerven. Wie laufen Hundebegegnungen heute, durch diese negative Stimmungmache denn ab?
Angespannt , denn es darf nichts, aber auch rein garnichts mit dem Hund passieren!
Ein Hund heute darf nicht bellen, dann ist er aggressiv, ebenso wenn er einen anderen Hund in seiner normalen Sprache mal anknurrt, dann ist er unweigerlich aggressiv.
Große Hunde sind im Denken vieler gefährlich, allein deshalb, weil es sie gibt und weil sie könnten.


Der von mir beobachtete Trant geht immer mehr in Richtung, (unerzogene) Kleinhunde, bis (Qualzuchten-) Minihunderassen, die sich meist völligst unverfroren verhalten, dabei von ihren Besitzern noch belächelt werden.
Ist ja nur ein Kleiner, der kann nichts anrichten, erzogen bracht er auch nicht werden...


Dies bedeutet für Halter großer Rassen, deren Hund muss sich von den kleinen unerzogenen Hundegören alles gefallen lassen und es kommentarlos ertragen.
Die kleinen laufen in Rudeln, sehen sie einen Großen kommen, greifen sie mit getöse an, beißen manchmal auch gern mal zu. Der Große muss sich dies ja bieten lassen, denn würde er mal brummen, wäre er ja aggressiv.


Kinder. Entweder werden Kinder von ihren Eltern panisch vor dem da kommenden Hund weggerissen "bleib weg der beißt", oder aber, die Eltern lassen ihre Kinder gewähren und die Kinder stürzen plötzlich von hinten an und fallen dem Hund um den Hals, um mit ihm zu kuschel (ist mir auch schon einige Male passiert).
Ja, denn der Hund muss ja immer lieb und brav sein - sonst kommt er auf die Liste.


Ich könnte nun meinen Gedanken noch ewig weiter freien lauf lassen, aber dass ginge zu weit. Sicher erzähle ich mit meinem Erlebten nichts Neues.


Nur noch eines, ich lebe mit einem inzwischen 3 jährigen Anatolischen Hirtenhund zusammen, bis letzten März hatte ich zudem noch eine Hündin der gleichen Rasse.
Eines Tages, die Hunde liefen mit mir frei im Feld, begegnete uns ein älterer Herr, ein Jäger und Großhundehasser mit seinem Rauhaardackel.
Er nahm seinen Dackel gleich auf den Arm und als meine Beiden, ohne sich für sein Tun zu interessieren völligst entspannt an ihm vorbei gehen wollten, zog der Mann plötzlich Spraygas und besprühte damit meine Hunde.


Bestürzt schrie ich ihn an was dass soll, daraufhin fing er an mich übelst zu beleidigen und zu titulieren, bedrohte mich weiter sogar mit seinem Spazierstock.
Natürlich reagierte ich auch etwas ungehalten, versuchte mich jedoch noch zu zügeln. Ich fragte ihn warum und womit er da grad meine Hunde in die Augen gesprüht hat, um zumindest gleich ein geeignetes Gegenmittel besorgen zu können...
weiterhin kamen nur Beleidigungen des alten Herren.
Darauf versprach ich ihm,  sollten die Hunde was an den Augen haben, lasse ich ihm die TA-Rechnung zukommen und ging völlig schokiert weiter.
Meine Hunde blieben die ganze Zeit über brav wie Lämmer, schauten nur bedäbbert zu.


3 Wochen später bekam ich Post vom Ordnungsamt, er hatte mich angezeigt, meine Hunde hätten ihn auf gefährliche Art und Weise angegriffen, angesprungen, gebissen und umgeworfen.
Ich bekam nicht recht bei Amt, da der Beamte solchen Anzeigen nach kommen müsse, es stand mein Wort gegen seines und einem hinzu gelogenen Zeugen, also meins gegen zwei!


Von da an wurde ich von diesen beiden Herren, immer mit etwas Abstand, noch 2 weitere Male angezeigt.
Gemeldet wurden Zeiten und Vorfälle, wo ich und meine Hunde weder zuort, noch sonst wie beteiligt waren.


Nach der 3. Anzeige gingen diese bis zum Staatsanwalt und der Beamte erklärte mir, wenn ich nicht mit einem Wesenstest einverstanden wäre,
  könne es passieren, dass mir die Hunde eingezogen werden und ich Hundehalteverbot bekomme.
Also machten wir einen Wesenstest, natürlich auf eigene Kosten, denn als Halterin stehe ich ja in der "Beweisschuld"!!! ???


Dies geht alles, danke der bewährten HVO! Wir schafften den Wesenstest einwandfrei. Ich war erleichtert und im Glauben nun alles Nötige getan zu haben, um vor den Ordnungsbehörden mit meinen Hunde wieder schuldfrei registriert zu sein.
Mit Nichten! Ich bin somit nun mehrfach auffällig geworden!
(Ja, die Herren Hundehasser kennen sich mit den Gesetzestexten, sowie den Folgen, sehr wohl gut aus!)


Ein paar Tage nach dem Wesenstest bekam ich erneut ein Schreiben vom O-Amt.
Ich öffnete gespannt, mit einem halbwegs guten Gefühl - jedoch - in dem Schreiben stand erneut und trotz einwandfreiem Wesenstest, sollte ich erneut mit meiner Hundehaltung "auffällig werden",behält sich das Ortnungsamt vor, weitere rechtliche Schritte gegen mich zu unternehmen.
Diese könnten sein, Verhängung der Leinen und Maulkorbpflicht, bis hin zu untersagen der Privathundehaltung (somit Beschlagnahmung der Hunde).
Toll wie gerecht unsere Gesetze sind, was? Schützen Lügner und Betrüger (erlogener Vorfall, mit Benennung eines nicht mit anwesend gewesenen Zeugen), .


Ich würde tatsächlich sehr gerne mal wissen, wie vielen Hundehalter gleiches, oder vielleicht sogar noch schlimmeres passiert ist, aufgrund dieser HVO.


Es ist dringlich nötig gemeinsam gegen diese ungerechten HVOs vorzugehen, bevor die Steigerungen noch unerträglicher werden.


Sollten Sie noch weitere E-Mail-Schreiben, aufgrund dieses "Besamer-Schreibens" erhalten / haben, von Menschen die wie ich unter den VOs schlimmes erdulden mussten, würde ich mich sehr freuen, diese und mein Erlebtes evtl. dazu zu verwenden die Negativetwicklungen, die die HVOs bewirken greifbarer zu machen, um ein Schritt weiter für die Abschaffung der Listen zu kommen.


Weiter müßten genauere Schilderungen der Vorfälle mit Hunden bei den Medien, sowie den Gesetzgeber eingefordert werden.
Es wird immer nur sehr einseitig berichtet, was schreckliches mit Hunden passiert/e, nur sehr selten erfährt man jedoch, wie die Tiere gehalten wurden, evtl. misshandelt, vernachlässigt, oder sonstige Hintergründe die den Hund dazu bewegt haben / könnten.


So steht es so da, als sei damit zu rechnen, dass jeder Hund "pöltzlich, aus heiterem Himmel" zu Bestie werden kann, was ja tatsächlich nur bei einen sehr geringen prozetsatz aller Hunde der Fall ist.
Die meisten Hunde verbringen ihr komplettes Leben unauffällig und brav mitten unter uns, an der Seite ihrer Familien.


Mit freundlichen Grüßen
Iris Schmidt
Wiesbaden

Fairplay im Tierschutz


Klickt man sich im Internet durch verschiedene Tierschutzseiten und einschlägige Foren, kommt man schnell zu der Einsicht, dass gegenseitige Akzeptanz, Fairness und Zusammenarbeit im Tierschutz für viele Fremdwörter sind.


Wie überall, wo Menschen zusammenarbeiten, gibt es Missverständnisse, die oft durch mangelnde Kommunikation noch verstärkt werden. Schnell werden Urteile gefällt, Personen, Mitglieder und Vereine angegriffen, in Foren übereinander hergezogen, ohne jemals Fakten darzulegen und ohne, dass die betreffende Person die Möglichkeit hat, selber Stellung zu beziehen.
Der Schaden für den Tierschutz ist enorm!


Wo einzelne sich profilieren wollen, wo Zusammenarbeit nicht möglich ist und wo Konkurrenzdenken und Neid den Blick auf das gemeinsame Ziel verstellen, dort sind am Ende immer die Tiere die Leid tragenden.


Wenn so genannte Tierschützer Schlammschlachten im Internet starten, anstatt mit Fakten aufzuwarten, führt das nur dazu, dass Spender abspringen, Pflegestellen nicht mehr zur Verfügung stehen oder die aktive Mitarbeit eingestellt wird. Aufgrund dieser allseits bekannten Querelen werden Tierschützer von Behörden in zunehmenden Maß nicht ernst genommen.


Kann das das Ziel sein?
Wir sagen Nein!


Wir möchten mit der Aktion „Fairplay im Tierschutz" ein Zeichen setzen für einen fairen Umgang im Tierschutz.


Wir möchten dem Mobbing die rote Karte zeigen!


Unser Anliegen ist der Schutz der Tiere, hier soll kein Platz sein für Streitereien, Eifersucht, Gerüchte und Diffamierung! Auch wir sind nicht immer einer Meinung, aber wir haben für uns erkannt, dass es sich nicht lohnt, über andere zu urteilen, wir wollen unser Augenmerk lieber auf unsere Arbeit und die Tiere richten.


Sie können helfen, indem Sie dem Mobbing unter Tierschützern die rote Karte zeigen.


Die „rote Karte" für Foren, emails und Rundschreiben sowie unser Aktionsbanner für Ihre Homepage finden Sie unten zum Download.


Zeigen Sie Solidarität und und rufen Sie zusammen mit uns zu mehr Fairness im Namen der Tiere auf!






Vielen Dank!


Ihr Team der Pfotenhilfe-Europa und Care-4-life e.V.



 
 
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